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Der Stein in Esslingen

 

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"Wer wird den Stein wegrollen?" ist die Leitfrage des bundesweiten Projekts, das die Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Frauenseelsorge zum Heiligen Jahr 2000 durchführen. Seit Ostern 2000 ist ein 800 kg schwerer und im Durchmesser 1,40 m großer Rollstein aus einem Steinbruch in Israel, nachempfunden den Grabsteinen zur Zeit Christi, durch die Diözesen Deutschlands unterwegs. Er begann seine Reise am 24. April 2000 in Köln und wird an Ostern 2001 im neuerrichteten Cistercienserinnenkloster Helfta seine endgültige Heimat finden. Vom 05. bis 19. Oktober 2000 stand der symbolträchtige Stein im Münster St. Paul in Esslingen.

 B.Schwarz-Sterra, J. Rosner-Mezler

Ankunft des Steines im Münster St. Paul in Esslingen am 05. Oktober 2000"

 

B. Schwarz-Sterra und J. Rosner-Mezler

 Drei Jahre nach dem Ökumenischen Frauenkongress in Württemberg bot die diözesane Auftaktveranstaltung "Frauen bringen Steine ins Rollen" im Rahmen des Heiligen Jahres 2000 erneut ein Forum zur Stärkung des Austausches von Meinungen, der Vernetzung und der Bündnisfähigkeit unter Frauen.

Im Markusevangelium 16,4 gehen die drei Frauen auf dem Weg zum Grab der Frage nach: "Wer wird den Stein wegrollen?". Sie sehen ein Problem vor sich und wissen noch nicht genau, wie sie dieses lösen sollen. Am Grab angekommen, hat sich ihre Sorge schon erledigt - der Stein ist weggerollt. Solche Situationen kennen Frauen. Sie machen sich Gedanken über ein fast unlösbares Problem, und dann kommt alles ganz anders: ein Stein kommt ins Rollen, eine andere Perspektive tut sich auf.

Den Jüngerinnen eröffnete sich, als sie ans Grab kamen, der direkte Zugang zur österlichen Botschaft, und sie waren die ersten, die sie hörten, ihr Vertrauen schenkten und aus ihr Kraft und Mut schöpften.

In den 14 Tagen, in denen der Stein im Münster St. Paul stand, hatten Frauen bei 19 Veranstaltungen Gelegenheit, sich von diesem Mut und dieser Überzeugungskraft anstecken zu lassen. Aus dem Verhalten der biblischen Frauen konnten sie wegweisende Impulse für ihre Arbeit in Kirche und Gesellschaft gewinnen.

 

Der Stein in Esslingen
 
Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart Dr. Gebhard Fürst
Grußwort zur Auftaktveranstaltung "Frauen bringen Steine ins Rollen"
am 07. Oktober 2000 in Esslingen

Frauenliturgie

"The project of the "Stone" ist excellent to help build solidarity among the women of Germany. I hope that it will continue to challenge women to roll away stones and build solidarity with each other not only in Germany - Europe - but also with women worldwide." Virginia Saldanha, India

"Alte Erfahrungen wurden wieder geweckt, dass Solidarität unter Frauen trotz oder gerade wegen unserer Verschiedenheit Steine wegrollt."

"Ich, die Frau, will verkünden!"

"Als befreite Frauen dürfen wir das uns überlieferte Gottesbild hinterfragen. Ich wünsche mir, dass die weibliche Seite der göttlichen Kraft an- und ausgesprochen wird. Die Ruach tut Not! Sie könnte Not wenden - im persönlichen Bereich, in Gesellschaft und Politik - für diese eine Welt."

"Ein Stein kam heute ins Rollen."

"Dem Leben Raum geben in sich und den Mitmenschen gegenüber - Dem Leben Raum geben kann ich, weil ich die ‚Steine' lassen darf und das Leben Gottes meinen Raum füllt. Ich muss die Steine nicht alleine weg-räumen - Danke!" Esslingen, 17.10.2000 - für den Ordensrat: Sr. Walburga Scheibel

"Gerade heute waren die Gipfelgespräche zwischen Israelis und den Palästinensern - es ist so schwer,
die Steine zu bewegen, die den Frieden hindern. Wer wird sie wegwälzen?"

"Der Frauengottesdienst und der ‚Stein', den mir meine Nachbarin gegeben hat, begleitet mich. Wer wird uns
den Stein wegrollen? Er ist schon weg und wir müssen unsere Kraft, unsere Gaben und unseren Mut nützen!
Wir Frauen sind gemeinsam sehr stark!"

 Herrad Schenk
Zusammenfassung Hauptvortrag von Frau Dr. Herrad Schenk

Drei Jahre nach dem Ökumenischen Frauenkongress bot der Tag am Stein in Esslingen auch die Chance, Kontakte von damals wieder aufzunehmen und neue Kontakte zu knüpfen.

In den 10 Tagen nach der Auftaktveranstaltung versammelten sich Frauengruppen aus der ganzen Diözese, aus Gemeinden, Dekanaten, Verbänden, Bildungswerken und Orden, am Stein in Esslingen, um im Münster St. Paul und im nahen Salemer Pfleghof ihre eigenen Veranstaltungen durchzuführen.



Kontaktadresse
Büro des Fachbereichs Frauen,
Katrin Rahnfeld, Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart,
Telefon 0711/9791-228, Fax 0711/9791-156 und -106,


Wer wird den Stein wegrollen?