Der Stein im Kloster St. Marien zu Helfta


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 Mk16, 1-8

 Das Projekt

Der Stein

Der Stein in Helfta

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12 Frauen der Kirche

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Impressum


Der Stein, der vom Grab Jesu weg gerollt war, ist den Frauen des Osterevangeliums ein Zeichen der Auferstehung. Deswegen wird der STEIN, der im Jahr 2000 durch fast 30 deutsche Orte von Nord nach Süd, von Ost nach West gewandert ist, nach seiner Reise auch nicht beiseite geschafft. Vielmehr bleibt er stehen, sichtbar und berührbar, als Zeichen dafür, dass auch unverrückbar erscheinende Steine bewegt werden können. Er ist eine Herausforderung, sich mit Steinen auseinanderzusetzen, die Frauen im persönlichen Leben, in der Gesellschaft, der Kirche sowie zwischen Kulturen und Religionen erleben.


Warum der STEIN im Kloster Helfta steht

  • Das Kloster Helfta ist traditionell ein Ort der Spiritualität von Frauen. Im 13. Jahrhundert haben hier die drei Mystikerinnen Mechthild von Magdeburg, Mechthild von Hackeborn und Gertrud die Große gelebt und ihre Werke verfasst.
  • ·Wegen dieser gemeinsamen Tradition der Mystik ist der STEIN in Helfta eine Herausforderung zur ökumenischen Zusammenarbeit. Denn das Kloster will ein Lernort der Mystik sein, der besonders von weiblicher Spiritualität geprägt ist.
  • ·Helfta liegt vor den Toren von Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt. Kirche hat sich hier im säkularen Umfeld zu bewähren. So steht der STEIN auch für die Überwindung von Mauern, für die Verständigung zwischen Ost und West. Er lädt ein zum Dialog zwischen Nord und Süd und zum Ringen um Frieden über Grenzen von Ländern, Kulturen und Religionen hinweg.


(PD Dr. Hildegund Keul – Bonn, Pfarrerin Hanna Manser – Magdeburg)

 

 


Wer wird den Stein wegrollen?